Mein Unter­neh­mer­por­trät zeigt mich als ganzen Menschen.”

Dr. Heike Jacobsen

Dr. Heike Jacobsen

»Ihr authen­ti­sches biogra­fi­sches Porträt entsteht immer auf der Basis eines exklu­si­ven entspann­ten Gesprächs mit mir.

Bevor wir uns persön­lich kennen lernen, klären wir in einem für Sie kosten­freien Vorab­ge­spräch am Telefon, ob Sie z.B. ein Webpor­trät als emotio­nale Werbung, ein kleines Geschenk­büch­lein oder ein exklu­si­ves Porträt­buch wünschen und wie Ihre Vorstel­lun­gen zu Umfang und Budget sind, sodass ich Ihnen ein passge­naues indivi­du­el­les Angebot machen kann.

Gleich­zei­tig bekom­men Sie am Telefon ein Gefühl dafür, ob Sie sich gut und gerne mit mir unter­hal­ten können und mir Ihre Geschichte(n) anver­trauen wollen. Bitte tragen Sie Ihre Telefon­num­mer in das Kontakt­for­mu­lar ein, und ich rufe Sie zeitnah zurück. Bis gleich.«

Dr. Heike Jacob­sen

Ihre persön­li­che Porträt­au­torin

Dr Heike Jacob­sen Kunstwerk.Leben

Fragen Sie mich direkt:

Oder besuchen Sie mich:

+ Kontakt­for­mu­lar





Ich habe die Daten­schutz­er­klä­rung zur Kennt­nis genom­men. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beant­wor­tung meiner Anfrage elektro­nisch erhoben und gespei­chert werden. Sie können Ihre Einwil­li­gung jeder­zeit für die Zukunft per E‑Mail an info@​dr-​heike-​jacobsen.​de wider­ru­fen.

+ Termin online verein­ba­ren

Wir bespre­chen am Telefon Daniel Sartis Wünsche und Vorstel­lun­gen zu seinem Porträt. Ich stelle ihm zwei Versio­nen zur Verfü­gung und frage nach unserem Treff­punkt. “Ich komme mit dem Zug nach Essen”, bietet er an. “Ich hole Sie vom Bahnhof ab. Dann würde ich gerne Fotos von Ihrem Umfeld sehen, das sagt ja vielleicht auch etwas über Sie aus”, schlage ich vor. Seine Antwort “Ich habe in meiner Person alles dabei” macht mich neugie­rig.

Daniel Sarti

Coach und Nathal-Trainer, Winnen­den

Ich habe mein Porträt mit Freude gelesen.”

Daniel Sarti, Coach und Nathal-Trainer, Winnen­den

Unter­neh­mer­por­trät Daniel Sarti

Daniel Sarti nimmt auf der Recamière Platz, lässig-elegant in weinro­tem Rollkra­gen­pull­over und grauer Tweed­hose geklei­det, ein großer, schlan­ker Mann Mitte Fünfzig. „Dann fang ich einfach mal an zu plaudern“, beginnt er mit leicht schwä­bi­schem Akzent. „Ich bin als unehe­li­ches Kind eines italie­ni­schen Vaters und einer deutschen Mutter mit öster­rei­chi­scher Abstam­mung geboren – eine Katastro­phe für meine Großel­tern.“ Allein durch sein Dasein fühlte der kleine Junge sich in einer hasserfüll­ten Welt unschul­dig verur­teilt. Dazu kam, dass er im Vorschul­al­ter miter­le­ben musste, wie seine engsten Famili­en­mit­glie­der perma­nent lebens­be­droh­lich oder schwer chronisch krank waren. Eine Atmosphäre von Angst statt Unbeküm­mert­heit, von früher Verant­wor­tung statt sorglo­sem Spiel und von Bedro­hung statt Sicher­heit prägte das Lebens­ge­fühl seiner Kindheit und Jugend: Mit 16 lernte er seine jetzige Frau, damals 14 Jahre alt, kennen, mit der er noch heute glück­lich verhei­ra­tet ist. „Kaum waren wir uns unserer Liebe sicher, bekam sie eine schwere chroni­sche Darmer­kran­kung.“

Beruf­lich ging Daniel Sarti seinen Weg als erfolg­rei­cher Banker, als er mit Mitte Zwanzig seinen Vater verlor. Er konnte den einzi­gen Menschen, der immer zu ihm gehal­ten hatte, nicht retten. „Ich bin mit ihm zu allen mögli­chen Alter­na­tiv­me­di­zi­nern gefah­ren, aber nach drei Monaten ist er mit 55 Jahren bei hellwa­chem Verstand und leben­di­gem Willen, in einem verkrampf­ten Körper gefan­gen, gestor­ben. Einen Monat später wurde meine Frau zum ersten Mal operiert“, erzählt er. „Die Krank­heit Ihrer Frau ist unheil­bar“, bekam er nur wenige Wochen nach der Beerdi­gung seines Vaters zu hören – ein vernich­ten­der Schick­sals­schlag. Wieder beglei­tete Daniel sie zu jedem, von dem sie sich Heilung verspra­chen. „Nichts half. Ich war emotio­nal enorm belas­tet, mein ganzes Leben bestand in dem Bemühen, das Leben der anderen zu bewah­ren“, sieht er rückbli­ckend. „Ich musste mich weiter­ent­wi­ckeln – durch Bücher und Metho­den der Selbst­er­fah­rung.“ Er las über Tradi­tio­nelle Chine­si­sche Medizin, Ayurveda, Tibeti­sche Medizin, Psycho­lo­gie, Zen, schärfte als erfolg­rei­cher Banker sein intui­ti­ves Gespür für Menschen.

Meine Frau hatte noch zwei Notope­ra­tio­nen, nach denen sie jede weitere Behand­lung verwei­gerte, und ihr Blick sagte mir: Die Liebe meines Lebens gibt sich auf.“ Um vor ihr nicht zusam­men­zu­bre­chen, ging er mit dem Hund in den Wald. „Aus tiefs­ter Verzweif­lung heraus, sagte ich: ‚Wald, hilf du mir. Sonst hilft mir ja keiner’“, gibt er offen zu. „Ich atmete, zählte – und dann war ich weg. Black­out. Ich habe mein Bewusst­sein verlo­ren, bin erschreckt am Waldrand wieder zu mir gekom­men. Noch mehr erschro­cken war ich, weil ich unglaub­lich glück­lich war! Eine Welle von Glück durch­flu­tete mich, die mit nichts vergleich­bar ist. Als ich an das Leid meiner Frau dachte, stiegen sofort Angst, Trauer, Entset­zen wieder hoch, und ich gestand mir ein: Ich kann das nicht ändern. Ich kann nur noch schauen, dass es mir gutgeht. So entschloss ich mich, in diesem Glücks­ge­fühl, in der Freude zu bleiben.“ Von da an kümmerte Daniel sich nicht mehr um die Krank­heit seiner Frau, überließ sie ihrer Verant­wor­tung. „Das war nicht länger meine Aufgabe. Wir haben nicht mehr über das Thema Krank­heit gespro­chen. Und: Meine Frau war nie mehr krank.“

Am drama­ti­schen Wende­punkt seines Lebens erkannte Daniel Sarti durch seine eigene Erfah­rung: Das Gefühl ist der Schlüs­sel. Es verän­dert alles, das eigene Denken, Handeln, In-der-Welt-Stehen und die Wirkung auf andere. „Mein Gefühl ist eine Frequenz, die sich überträgt“, ist er sich sicher. „Es war für meine Frau nicht möglich, in dieser Nähe zu mir krank zu bleiben.“ Beide kündig­ten ihre Jobs und genos­sen ihr Leben als Profi­tän­zer. „Und neben­bei begann ich zu coachen. Ob im Sport, beim Tanzen, in der Bezie­hung oder im Job – negative Gefühle bewir­ken negative Ergeb­nisse, das war mir völlig klar.“

2004 erlernte Daniel Sarti die Nathal-Methode, ein Mental­trai­ning, durch das man gleich­zei­tig Glücks­ge­fühle integrie­ren und bisher ungenutzte Hirnfre­quen­zen synchron aktivie­ren kann. „Durch diese Übungen kommt es zu einem intui­ti­ven Wissen und Output an Kreati­vi­tät und Lösun­gen, die man durch Nachden­ken nicht errei­chen kann, und zu einer Verbin­dung mit der höchs­ten perfek­ten Kraft, die alles lenkt und steuert“, formu­liert er vorsich­tig. In seinen 5‑Tages-Semina­ren unter­weist er Teilneh­mer jeden Alters, die in unter­schied­li­chen Berei­chen nach ihrer Begabung oder nach neuen Lösun­gen suchen, in dieser Methode. „Keiner wird allein­ge­las­sen. Sie gehen als sicht­bar neue Menschen nach Hause“, freut er sich. „Das ist eine beglü­ckende Arbeit, überhaupt nicht anstren­gend und macht mich inner­lich sehr zufrie­den.“ Heute sieht er: „Ich wusste immer: Es gibt ein gutes Leben mit einer Verbin­dung zu höchs­ten Lösun­gen für jeden Menschen. Das ist meine Berufung. Wir dürfen niemals denken oder akzep­tie­ren, dass wir einge­schränkt sind, dann sind wir in der Lage, Großar­ti­ges zu erleben und am Ende nach einem wirklich erfüll­ten Leben zu gehen. Aus heuti­ger Sicht waren meine Kindheit und Jugend das Beste, was mir passie­ren konnte, obwohl es grauen­haft war – ein Sprung­brett, das sich weit nach unten gebogen hat, um umso kraft­vol­ler in die Höhe zu schnel­len.“

Seine Vision für die Zukunft: mehrere Übungs­zen­tren aufzu­bauen, damit die Gemein­schaft von kreati­ven Menschen wächst. „So, wie Einzelne Großes in der Welt bewirkt haben, so können auch Einzelne im Kleinen viel verän­dern. Und wenn sie dabei noch glück­li­cher und empathi­scher werden – dann hab ich eine gute Arbeit geleis­tet“, sagt er abschlie­ßend. Nach einem gemein­sa­men Essen bei meinem Stamm-Italie­ner bringe ich ihn zum Bahnhof. Am nächs­ten Tag zaubert mir seine Mail ein Lächeln ins Gesicht: „Liebe Heike, vielen Dank für diesen wunder­ba­ren Tag mit dir. Freue mich auf das, was kommt, und melde mich dann wieder. Liebe Grüße, Daniel.“ Daniel Sarti ist ein Mensch, der – für sich und andere – in der Freude lebt und damit weite Kreise zieht.

Dr. Heike Jacob­sen

Menü