Mein Makler ist eine emotio­nale Marke, deshalb habe ich mich für die längere, emotio­nal tiefer gehende Version meines Unter­neh­mer­por­träts entschie­den.”

Dr. Heike Jacobsen

Dr. Heike Jacobsen

»Ihr authen­ti­sches biogra­fi­sches Porträt entsteht immer auf der Basis eines exklu­si­ven entspann­ten Gesprächs mit mir.

Bevor wir uns persön­lich kennen lernen, klären wir in einem für Sie kosten­freien Vorab­ge­spräch am Telefon, ob Sie z.B. ein Webpor­trät als emotio­nale Werbung, ein kleines Geschenk­büch­lein oder ein exklu­si­ves Porträt­buch wünschen und wie Ihre Vorstel­lun­gen zu Umfang und Budget sind, sodass ich Ihnen ein passge­naues indivi­du­el­les Angebot machen kann.

Gleich­zei­tig bekom­men Sie am Telefon ein Gefühl dafür, ob Sie sich gut und gerne mit mir unter­hal­ten können und mir Ihre Geschichte(n) anver­trauen wollen. Bitte tragen Sie Ihre Telefon­num­mer in das Kontakt­for­mu­lar ein, und ich rufe Sie zeitnah zurück. Bis gleich.«

Dr. Heike Jacob­sen

Ihre persön­li­che Porträt­au­torin

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Ich habe die Daten­schutz­er­klä­rung zur Kennt­nis genom­men. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beant­wor­tung meiner Anfrage elektro­nisch erhoben und gespei­chert werden. Sie können Ihre Einwil­li­gung jeder­zeit für die Zukunft per E‑Mail an info@​dr-​heike-​jacobsen.​de wider­ru­fen.

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Nachdem ich Carsten Frick bei einem Unter­neh­mer-Business-Abend in der Camera Obscura kennen gelernt hatte, lud er mich in Folge 13 seines Podcasts Immocast ein. “Aber vorher möchte ich auch so ein Porträt von dir, dann spreche ich aus eigener Erfah­rung mit dir über deine Arbeit”, sagte er. An einem Freitag unter­hiel­ten wir uns zwei Stunden lang in seinem Büro. Am Samstag lieferte ich ihm sein Unter­neh­mer­por­trät in zwei Versio­nen: 3 1/2 Seiten und 1 1/2 Seiten lang. “Ich werde sogar die lange Version auf meine Website stellen, sie zeigt durch meine Geschichte emotio­nal noch wirksa­mer, wer ich bin”, entschied er. “Makler verkau­fen durch Vertrauen in ihre Kompe­tenz und ihre Person.”

Carsten Frick

Frick Immobi­lien, Mein Makler, Essen

Frau Jacob­sen ist sehr profes­sio­nell und schreibt beein­dru­ckende Porträts.”

Carsten Frick, Frick Immobi­lien, Mein Makler, Essen

Unter­neh­mer­por­trät Carsten Frick (Frick Immobi­lien, Mein Makler, Essen)

Mokka­far­bene Wände in fein abgestimm­ten Farbschat­tie­run­gen, vor dem Fenster ein weißes Zweisit­zer-Sofa mit blauen Kissen, eine weiße Vitrine voller Bücher, in der Mitte des Raums ein überlan­ger Holztisch, an dem 14 Perso­nen Platz finden, dekora­tiv geschmückt mit einem Strauß Tulpen, Geträn­ken und blauen Servi­et­ten. In der wohnli­chen Atmosphäre seines Bespre­chungs­raums sitzt mir gegen­über Carsten Frick. Er trägt ein hellblaues Hemd, das perfekt ins Ambiente passt und seine schlanke Gestalt und die blauen Augen inmit­ten fein geschnit­te­ner Gesichts­züge unauf­dring­lich hervor­hebt.

Ich war mir als Kind nie darüber bewusst, was ich werden wollte, aber ich war relativ früh selbst­stän­dig“, beginnt er. Aufge­wach­sen in einer fünfköp­fi­gen Familie mit einer vier Jahre älteren und einer 10 Jahre jünge­ren Schwes­ter als mittle­res Kind und einzi­ger Sohn, zerstörte der frühe Tod der Mutter die Illusion von immer­wäh­ren­der Gebor­gen­heit und Sicher­heit, als Carsten 16 Jahre alt war. Dieser einschnei­dende Schick­sals­schlag verän­derte plötz­lich das Famili­en­le­ben und führte ihm damals jäh vor Augen, unbedingt auf eigenen Beinen stehen zu wollen, sich zunächst auf sich selbst verlas­sen zu müssen und zu können. „Eine wesent­li­che Weiche, die in meinem Leben gestellt wurde“, sagt er rückbli­ckend.

Neben der Schule suchte er sich einen Ferien­job als Kellner, wurde aber zu wenig beschäf­tigt. „Ich hatte Zeit, wollte arbei­ten und wurde nicht einge­teilt, also hab ich gekün­digt und mir gesagt, dass ich das selbst bestim­men will.“ Carsten Frick überlegte sich, was er selbst machen und wie er Kunden gewin­nen könnte. „1995 hatten wir einen Zweit­an­schluss fürs Telefon, und der zweite Apparat stand in meinem Kinder­zim­mer. Ich ging aufs Don-Bosco-Gymna­sium, eine reine Jungen­schule, mit der ein Image verbun­den war, das Vertrauen schaffte.“ Schnell entschlos­sen setzte er eine kleine Annonce in die Zeitung „Don Bosco-Schüler putzen Fenster“, und die Kunden riefen in seinem Kinder­zim­mer an, manch­mal sogar im Schul­se­kre­ta­riat. Nach und nach baute er sich einen Kunden­stamm von 300 Perso­nen auf. Sicher mit ein Grund, warum ich heute mit Immobi­lien zu tun habe, denkt er. Nach dem Abitur wollte er nicht wie alle anderen studie­ren und suchte eine Ausbil­dung, die seiner künst­le­ri­schen Begabung entsprach: Grafik-Design. Davon erzählte er beim Fenster­put­zen in ihrem Winter­gar­ten einer Kundin, die bei der Arbeits­agen­tur Studen­ten betreute. „Grafik-Design studie­ren? Nein, Carsten, du musst Unter­neh­mer werden“, war ihre Reaktion – ein Satz, der hängen­blieb, der Gegen­wart wider­spie­gelte und Zukunft umfasste. Carsten Frick entschied sich für eine Ausbil­dung als Offset-Drucker im Hochdruck.

Ich hatte sehr gute Arbeits­zei­ten, hab morgens um 6 angefan­gen und war um 13 Uhr mit der Arbeit fertig.“ Für einen Jung-Unter­neh­mer wie Carsten bedeu­tete das: Wenn du um 13 Uhr von der Arbeit kommst, dann hast du noch fünf Stunden Zeit, anderen Leuten die Fenster zu putzen. Inzwi­schen beschäf­tigte er einen Mitar­bei­ter, einen Steuer­be­ra­ter und führte erfolg­reich sein eigenes Glasrei­ni­gungs­un­ter­neh­men.

Bereits als Schüler hatte er in ein damals noch 1500 DM teures Nokia-Handy inves­tiert, ihm war klar, dass er mobil erreich­bar sein musste. „Irgend­wann hab ich es im Putzei­mer liegen lassen und auch noch Wasser drauf­ge­kippt“, lacht er, „das sind dann so die Anfänge als Unter­neh­mer.“ Als der Golf 4 mit blauer Cockpit-Beleuch­tung auf den Markt kam, ging Carsten Frick kurzer­hand in einen Nokia-Shop und verlangte ein Handy mit blauem Display. „Gibt‘s nicht“, war die Antwort. Dann mach ich eben selbst blaue Beleuch­tung ins Handy, dachte er sich. „Mein Vater war Elektro­tech­ni­ker-Meister, als Neunjäh­ri­ger durfte ich schon von ihm löten lernen und Plati­nen aufbauen. Also besorgte ich mir blaue LEDs und lötete sie in mein grün beleuch­te­tes Handy ein.“ Eine Rolle mit blauen LEDs kostete damals 5000 DM, Carsten Frick schöpfte seinen Überzie­hungs­kre­dit aus, glaubte an seine Idee und inves­tierte. Nachts durfte er an seinem Ausbil­dungs­platz eigenes Werbe­ma­te­rial drucken. Die neue Zielgruppe, die sich für Tuning begeis­terte, holte er mit siche­rem Gespür durch Visiten­kar­ten-Aufstel­ler bei Sonnen­bank-Betrei­bern ab. „Zehn Minuten später rief der erste an … Nach ein paar Tagen hatte ich bereits die ersten 20 Handys umgebaut. Die Kunden kamen zu mir nach Hause, erhiel­ten einen profes­sio­nell gedruck­ten Abreiß­zet­tel mit Nummer und durften eine Runde um den Block laufen, nach 20 Minuten war alles fertig. Wer ein Handy öffnet und auf der Platine lötet, riskiert, es zu zerstö­ren. Also musste ich sauber arbei­ten, hatte keine großen Verluste.“

Eine unter­neh­me­ri­sche Entschei­dung stand an: Weiter­hin Fenster putzen oder nur noch Handys umbauen? Die Glasrei­ni­gungs­firma überließ Carsten Frick samt Kunden­stamm seinem Mitar­bei­ter, der noch über zehn Jahre davon gelebt hat, und entschied sich für sein neues Handy­busi­ness Bluelight, weil es eine extrem hohe Nachfrage gab und er sie als Einzi­ger bedie­nen konnte. Er besuchte Messen, mietete ein kleines Laden­lo­kal an und plante Öffnungs­zei­ten von 16 bis 18 Uhr. „In diesen zwei Stunden sind Staus in der Straße entstan­den, die Kunden standen in Schlan­gen vor dem Laden. Ich brauchte wieder Mitar­bei­ter.“ Bald baute er einen Versand­han­del auf, der so erfolg­reich war, dass der Paket­bote sich mit der Hand auf der übervol­len Sackkarre erkun­digte: „Jungs, was macht ihr hier?“ Seit dem Tag kamen 50 Pakete täglich, fast nicht machbar.

Meine Selbst­stän­dig­keit hat begon­nen wie ein Wirbel­sturm, in den ich reinge­saugt worden bin. Ich weiß noch, dass ich 23 Jahre alt war, als ich die erste Million in die Kasse einge­tippt habe“, erzählt Carsten Frick stolz. Der kleine Laden zog in die Weststadt auf 300 qm Fläche, irgend­wann bot ihm jemand an, dort eine Vodafone-Partner­agen­tur zu eröff­nen – in einem Gewer­be­ge­biet ohne Laufkund­schaft. „Ich weiß nicht wie, aber ich habe in den nächs­ten fünf Jahren über 12000 Kunden an den Stand­ort gebun­den. Die Leute sind busweise gekom­men.“

Der Handy-Umbau hatte sich nach drei Jahren, als Farbdis­plays produ­ziert wurden, erübrigt. Wieder stand Carsten Frick vor einer unter­neh­me­ri­schen Heraus­for­de­rung: „Plötz­lich ist dein Geschäfts­mo­dell weg.“ 2003 kam ihm mit einem Partner die Idee, mit Vodafone-Kunden zu telefo­nie­ren, um Vertrags­ver­län­ge­run­gen zu verkau­fen. Sie bauten ein Callcen­ter auf, wurden größter Vertriebs­part­ner von Vodafone, bis 2005 Vodafone den Schluss­strich setzte. „Wir haben den Agentu­ren im Umkreis zu viel Geschäft wegge­nom­men“, meint Carsten. „Eine harte Erfah­rung, wenn dir dein Geschäfts­mo­dell wegge­nom­men wird, ohne dass du einen Fehler gemacht hast, weil du zu erfolg­reich warst.“ Paral­lel eröff­nete er mit Arcor 12 Stand­orte im ganzen Ruhrge­biet, wurde bester Arcor-Partner und Fürspre­cher für die Region, heira­tete, bekam einen Sohn, kaufte ein Haus – eine bewegte Zeit, die ihn viel Energie kostete. Als Vodafone Arcor gekauft hatte, schloss er fünf seiner Läden und wandelte sie in O2-Shops um. Nach zwei Jahren zerbrach seine Ehe. Beide entschie­den, dass der kleine Sohn bei Carsten bleiben sollte. „Ich weiß noch wie heute, dass er mir einmal bei der Baube­spre­chung auf der Baustelle auf dem Arm einge­schla­fen ist.“ Er lächelt. „Ich stand da und dachte: Was machst du jetzt aus deinem Leben?“ Seine Entschei­dung: einen saube­ren Schnitt machen. „Ob Vodafone, Arcor oder O2 – du konntest eigent­lich nur Erfolg haben, wenn du den Kunden in die Augen sehen und Dinge verkau­fen konntest, die für sie nicht gut bzw. nicht nötig waren. Sie sind dann mit drei Karten nach Hause gegan­gen, obwohl sie nur eine brauch­ten. Und das war für mich ein entschei­den­der Punkt, den ich mit mir selbst nicht mehr verein­ba­ren konnte. Das war mir nicht niveau­voll genug.“

Kurz vor seinem 30. Geburts­tag verkaufte er die ganze Firma, zog mit seiner neuen Freun­din in das umgebaute Haus und nahm sich ein Jahr Zeit, seinem Leben und Unter­neh­mer­tum eine neue Ausrich­tung zu geben. „Irgend­wann war alles abgewi­ckelt, verkauft, überschrie­ben. Ich saß zu Hause und hatte keine Verpflich­tun­gen mehr.“ Durch Zufall stieß er auf das Thema Immobi­lien. „Die Makler, die ich bis dahin kennen gelernt hatte, waren bei mir nicht in guter Erinne­rung geblie­ben. Ich traute mir zu, das mit meinem Ehrgeiz besser zu können“, erzählt er. „Ich kannte alle Arcor-Händler und löste deren Problem, indem ich ihnen anbot, mich um ihre Läden zu kümmern. Ich hab sie nach und nach aus ihren Mietver­trä­gen erlöst.“ Berufs­be­glei­tend machte er drei Jahre lang eine Wochen­end-Ausbil­dung als Immobi­li­en­mak­ler, während seine Freun­din auf seinen Sohn aufpasste. „Ohne sie wäre das nicht gegan­gen, aber ich hab auch an mich geglaubt“, betont er. „Im ersten Jahr habe ich schon über 100000€ Umsatz gemacht, im zweiten 300000, dann jedes Jahr weiter skaliert.“ Im ersten Stand­ort in Heisin­gen führte er Bewer­bungs­ge­sprä­che im fast leeren Büro und musste sich anhören: „Nein, hier will ich nicht arbei­ten.“ „Es sah noch nicht so aus, wie ich es in meinem Kopf vor Augen hatte“, lacht er und zeigt mir auf seinem Tablet die Räumlich­kei­ten, die eine behag­li­che Atmosphäre bieten. „Ein Jahr später war das Inter­esse groß, bei mir tätig zu werden.“

Obwohl Carsten Frick die Immobi­li­en­mak­ler-Szene als unbekann­ter Querein­stei­ger betre­ten hatte, wurde sein Erfolg schnell sicht­bar. Was ihn stark gemacht hat? „Was ich vorher erlebt habe. Ich musste zigmal die Exatrameile gehen. Ich weiß, wie Werbung und Marke­ting funktio­nie­ren, hab sogar eine Ausbil­dung im Medien­be­reich. Ich hab mir von der letzten Palette Handys eine profes­sio­nelle Kamera gekauft und fotogra­fie­ren gelernt.“ Sein Anspruch an Perfek­tion, seine innere Beweg­lich­keit, Dinge in Frage zu stellen, sie aus neuem Blick­win­kel zu sehen und gewin­nend zu präsen­tie­ren und sein Bewusst­sein für einen niveau­vol­len Umgang mit anderen Menschen machen ihn einzig­ar­tig. „Der war vorher nicht gegeben, wichtige Beweg­gründe, warum ich etwas verän­dern wollte“, betont er. „Damals wurde ich erst wirklich Unter­neh­mer. Davor war ich laien­haft selbst­stän­dig oder unter dem Dach eines anderen Unter­neh­mens. Von da an hatte ich kein System mehr hinter mir. Ich war das System.“

Als Schüler sah er viele Häuser, in denen er Fenster putzte, später sanierte er diverse Immobi­lien, baute um, baute neu. Im Themen­feld Immobi­lien fühlte er sich von Anfang an wohl, sein Unter­neh­men strahlte Erfah­rung und Serio­si­tät aus. Das Vertrauen der Kunden musste er sich dennoch erst verdie­nen. „Kommt Ihr Vater auch noch?“, fragten ältere Immobi­li­en­be­sit­zer den jungen Makler anfangs, der ihr Schwie­ger­sohn hätte sein können. Heute verfügt er über mehr Lebens­er­fah­rung, kennt viele Höhen und Tiefen. „Ich bin ein Macher, pack die Dinge an und versuch sie großzu­ma­chen“, erklärt er seinen Erfolg.

Unter­neh­mer­tum bedeu­tet seiner Meinung nach etwas ganz anderes als Selbst­stän­dig­keit. Carsten Frick hat immer ein Team um sich geschart, am Unter­neh­men gearbei­tet, sich fokus­siert und so seine vielfäl­ti­gen Ideen und Visio­nen umgesetzt. Was ihn von anderen abhebt? Ein gewis­ser Grad an Perfek­tion, sein Anspruch an Quali­tät, Verbind­lich­keit und das Dranblei­ben an Objek­ten, die nicht auf Anhieb funktio­nie­ren. „Dann ist die große Kunst, trotz­dem stand­haft zu bleiben und dir einen Weg zu überle­gen, wie du es hinbe­kommst.“ Inzwi­schen findet er sogar Lösun­gen für Aufträge, an denen andere Makler die Lust verlo­ren haben, sieht die verbor­gene Schön­heit von Objek­ten mit neuen Augen und macht sich Gedan­ken um das Wohl des Eigen­tü­mers und der Immobi­lie, die er begehr­lich in Szene setzt. Seit sieben Jahren hat er ein 500 qm großes Homes­ta­ging-Lager, aus dem heraus er leerste­hende Objekte mit Möbeln, Bildern, Pflan­zen und Dekora­ti­ons­ar­ti­keln ästhe­tisch anspre­chend bestückt, um sie als Wohlfühl-Zuhause – bis hin zum blauen Badewas­ser mit Kerze und Handtuch auf dem Wannen­rand – wohnlich zu präsen­tie­ren.

Zu der Marke Frick Immobi­lien mit drei Stand­or­ten in Essen – Kettwig, Heisin­gen und Rütten­scheid – entwi­ckelte Carsten Frick vor einigen Jahren die Marke Mein Makler hinzu. Die damit verbun­dene Zukunfts­vi­sion: andere Immobi­li­en­mak­ler erfolg­reich machen. Den Pilot­stand­ort hierfür fand er in einem alten Laden­ge­schäft in Bochum, das er nach seinen Vorstel­lun­gen umbaute. „Ich hab die Bude komplett abgeris­sen, eine neue Fassade mit boden­tie­fen Fenstern reinge­macht und eine einla­dende Wohlfühl-Atmosphäre gestal­tet. Nach einem Jahr hatte ich meine Inves­ti­tio­nen mit dem Filial­lei­ter wieder raus. Mein Makler funktio­niert als Konzept mit jegli­cher Person, die auf Basis meines Know-hows und meines profes­sio­nel­len Unter­neh­mens­auf­tritts arbei­tet.“ Das hat Carsten Frick mit diesem Pilot­pro­jekt bewie­sen. „Die Leute kommen rein, weil es sich so anfühlt, als würden sie zu jeman­dem nach Hause kommen.“

Im Autoren­ver­bund verfasste er das Buch Unsere Immobi­lie im Alter als Einkaufs­in­stru­ment für Makler. Beim jährli­chen Makler­kon­gress präsen­tierte er das Buch, das die zehn häufigs­ten Fälle, die dazu führen, dass Menschen sich von ihrer Immobi­lie trennen, schil­dert, mit den Worten: „Wenn einer von euch morgen neue Aufträge gewin­nen will, kann er sich diese Bücher bei uns bestel­len.“ Nach zwei Stunden war die erste Auflage ausver­kauft. Er selbst nutzte das Buch erfolg­reich für Vorträge, um Denkan­stöße bei Menschen, die überleg­ten, ihre Immobi­lie zu verkau­fen, loszu­tre­ten. Diese Art der geisti­gen Brand­stif­tung brachte er auch anderen Maklern bei, bot ihnen unter dem Namen IMMOschool Weiter­bil­dungs­se­mi­nare über Akquise, Farming, Arbeits­recht, Mitar­bei­ter­füh­rung, die auf breites Inter­esse stießen.

Aus diesen Erkennt­nis­sen heraus entwi­ckelte Carsten Frick aktuell für Mein Makler-Lizenz­neh­mer eine Online-Ausbil­dung in Video­kur­sen. So funktio­niert moder­nes Franchi­sing heute: in Selbst­lern­kur­sen, digital, skalier­bar. „Mein Makler-Immobi­li­en­mak­ler müssen nicht mehr von ihrem Gewinn abgeben, sondern zahlen für mein Erfolgs­kon­zept nur eine Lizenz­ge­bühr, sind also viel freier“, erklärt er. „Wir haben drei Modelle: light, Standard, exklu­siv, die unter­schied­lich inten­siv von mir persön­lich beglei­tet werden. In jedem Fall bekommst du die Marke, das Marke­ting­pa­ket, das ganze Praxis-Wissen und kannst einfach arbei­ten. Ich wünsche mir 100 Teilneh­mer, die in mir ein Vorbild erken­nen und mich als Mentor sehen. Das Beson­dere bei diesem Konzept: Nicht mehr ich bin es, sondern der Geschäfts­part­ner ist dann die Marke. Er muss nur umset­zen.“

Carsten Frick hat früh erfah­ren, dass nichts für die Ewigkeit Bestand hat, dass schein­bare Sicher­hei­ten zerbre­chen und Märkte sich schnell ändern können. Als Unter­neh­mer hat er gelernt, wendig zu sein, Zukunft perspek­ti­visch voraus­zu­den­ken und energisch darauf hinzu­ar­bei­ten. Inzwi­schen lebt er in zweiter Ehe wieder in einer fünfköp­fi­gen Familie. „Als Unter­neh­mer erlebst du auch Selbst­zwei­fel und Einsam­keit. Man braucht Austausch, Rückhalt, Energie und ein gutes Mindset. Mittler­weile finde ich, dass Leben nicht nur Arbeit sein kann. Unser größtes Gut ist Zeit“, sagt er abschlie­ßend.

Carsten Frick steht mit seiner beson­de­ren Geschichte und Persön­lich­keit für Niveau, Ideen­reich­tum, Entwick­lung, Perfek­tion und Erfolg – für sich und andere.

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