Exper­ten-Porträt Isabel Kaest­ner-Bollweg

Dr. Heike Jacobsen

Dr. Heike Jacobsen

»Ihr authen­ti­sches biogra­fi­sches Porträt entsteht immer auf der Basis eines exklu­si­ven entspann­ten Gesprächs mit mir.

Bevor wir uns persön­lich kennen lernen, klären wir in einem für Sie kosten­freien Vorab­ge­spräch am Telefon, ob Sie z.B. ein Webpor­trät als emotio­nale Werbung, ein kleines Geschenk­büch­lein oder ein exklu­si­ves Porträt­buch wünschen und wie Ihre Vorstel­lun­gen zu Umfang und Budget sind, sodass ich Ihnen ein passge­naues indivi­du­el­les Angebot machen kann.

Gleich­zei­tig bekom­men Sie am Telefon ein Gefühl dafür, ob Sie sich gut und gerne mit mir unter­hal­ten können und mir Ihre Geschichte(n) anver­trauen wollen. Bitte tragen Sie Ihre Telefon­num­mer in das Kontakt­for­mu­lar ein, und ich rufe Sie zeitnah zurück. Bis gleich.«

Dr. Heike Jacob­sen

Ihre persön­li­che Porträt­au­torin

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Isabel Kaestner-Bollweg

Isabel Kaest­ner-Bollweg

Diplom-Grafik-Designe­rin

Exper­ten Porträt Isabel Kaest­ner-Bollweg

Wir verab­re­den uns im Essener Folkwang Museum, in dem Isabel Kaest­ner-Bollweg sich nach ihrer Ankunft die derzeit laufen­den Ausstel­lun­gen zu analo­ger Fotogra­fie, Grafik zwischen Foto und Druck und Plakat­kunst angese­hen hat, wie sie später berich­tet. Ich erkenne sie sofort: eine zierli­che Dame mit Pagen­kopf, Kleid und Schal in Grautö­nen aufein­an­der abgestimmt, petrolfar­bene Strümpfe setzen einen überra­schen­den Farbak­zent, stilvoll, seriös, dezent kreativ. Bei Kaffee und Schoko­la­den­ku­chen beginnt sie zu erzäh­len.

Als Kind erlebte sie Schön­heit, Farben und Atmosphäre im Blumen­gar­ten ihrer Großmutter, die sie darin unter­stützte zu malen. Isabel Kaest­ner-Bollweg studierte zunächst vier Semes­ter Freie Kunst und wechselte bald zur Visuel­len Kommu­ni­ka­tion. „Ich komme aus guten, bürger­li­chen Verhält­nis­sen und hatte einfach Angst vor Verein­sa­mung und Verwahr­lo­sung als freie Künst­le­rin“, schmun­zelt sie. „Dabei hatte ich durch­aus Erfolge und Ausstel­lun­gen. Mir fehlte wohl der Glaube an eine freischaf­fende Existenz als Künst­le­rin.“ Von Kassel ging sie nach Berlin, wechselte nach Norddeutsch­land. Inzwi­schen wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern im eigenen Haus. Jahre­lange Erfah­rung aus Werbe­agen­tu­ren und werbe­trei­ben­den Unter­neh­men konnte sie als einzige Grafi­ke­rin im Unter­neh­men nach 13 Jahren nicht vor einer Kündi­gung bewah­ren. „Der neue Geschäfts­füh­rer sah die Durch­füh­rung von Fachwer­bung, Direkt-Marke­ting und Öffent­lich­keits­ar­beit bei exter­nen Dienst­leis­tern“, bedau­ert sie. Sie wünscht sich wieder kreati­ver zu arbei­ten, gerne in Teilzeit oder auch von zu Hause aus.

Der Beruf ist etwas ganz Existen­zi­el­les für mich“, betont Isabel Kaest­ner-Bollweg. „Jeder meint heute dank der techni­schen Möglich­kei­ten sein eigener Designer zu sein und erkennt nicht den Wert einer erfah­re­nen Grafik-Designe­rin.“ Als Bildre­dak­teu­rin zu arbei­ten könnte sie sich gut vorstel­len. Sie kennt die Quali­täts­maß­stäbe für gute Bilder, besitzt ein geschul­tes Auge. Layout für Zeitun­gen zu gestal­ten, mit denen sie sich selbst als Leserin nicht identi­fi­zie­ren kann, das kommt für sie nicht in Frage, das entspricht nicht ihrem Können. Sie zeigt mir ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen: frisch, modern, mit Arbeits­pro­ben aus den letzten fünf Jahren, z.B. Einla­dungs­kar­ten für ein Event oder Online-Banner. Für ihr biogra­fi­sches Porträt hat sie bereits eine Seite mit Blind­text vorab designt und die Schrift­größe festge­legt. „Die Werbe­bran­che ist eine junge Branche. Mein Traum wäre es, in der Werbe­ab­tei­lung eines Unter­neh­mens zu arbei­ten, dort mitver­ant­wort­lich für das Corpo­rate Design zu sein, gerne auch in einem Team als Direc­trice. Haupt­sa­che, der Gestal­tungs­frei­raum und das Experi­men­tier­feld sind weit genug gefasst“, erklärt sie.

Isabel Kaest­ner-Bollweg sieht ihre Bewer­bungs­chan­cen realis­tisch. Sie ist offen für diverse Möglich­kei­ten. Kindern oder Senio­ren Kunst­pro­jekte oder ‑reisen anzubie­ten kann sie sich ebenso vorstel­len wie in einer Galerie tätig zu sein. „Das wäre jetzt eine Alter­na­tive. Oder in zehn Jahren. Ein tolles Konzept für einen Malwett­be­werb habe ich bereits erstellt. Ideen habe ich viele.“ Sie lacht. „Ich hab wieder angefan­gen zu zeich­nen und zu malen, weil es mir einfach guttut. Ich denke, in einem Jahr werde ich ein gutes Standing haben. Das muss trainiert werden wie beim Sport.“ Ihre Augen blitzen schel­misch, ihr Gesicht wirkt für einen Moment fast wieder mädchen­haft.
„Back to the roots“, nennt sie ihren Rückgriff auf ihre künst­le­ri­sche Begabung. Sie wird sie in die richti­gen Bahnen lenken, ehrgei­zig, ernst­haft, angemes­sen kreativ.

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